In einem Appell an die ambitionierte Türkei Urlauber jeglicher Art, die das Land jedes Jahr zu Millionen, als Urlaubsziel aufsuchen fordert KON- KURD (Konföderation der kurdischen Vereine in Europa) auf, die Türkei als Urlaubsland zu boykottieren. Grund hierfür sind die fehlende elementare Menschenrechte, Folter und systematische Kriegsführung gegen die kurdische Bevölkerung. Einest der grössten Einnahmequellen der Türkei, für ihren schmutzigen Krieg gegen die Kurden ist und bleibt das Tourismus- Geschäft. Deshalb sollte Türkei als Ziel des Vergnügungsurlaubs gemieden werden, weil jeder Cent, den man in der Türkei ausgibt, als Geschoss/ Granate die Menschen wieder findet und man will sicherlich nicht an solch einem Verbrechen mitbeteiligt sein!
Boykottieren Sie den Tourismus in die Türkei!
Investieren Sie nicht in Krieg!
Seit mehr als 30 Jahren nun führt die türkische Regierung einen erbarmungslosen Krieg gegen das kurdische Volk. Die Bilanz: 35000 Tote, 4000 zerstörte Dörfer, 3 Millionen Flüchtlinge, tausende Morde sog. unbekannter Täter, tausende politische Gefangene, tausende Hektar verbrannter Wälder, tausende getötete Tiere.
Dem kurdischen Volk werden in der Türkei die grundlegenden Menschenrechte wie das Recht auf die eigene Identität und Sprache, aber auch das Recht auf Leben verwehrt. Der Staatsterror gegen die kurdische Bevölkerung ist insbesondere in der letzten Zeit intensiviert worden. Zum Internationalen Frauentag und zum Newroz‐ Fest, das die Kurden als Fest des Friedens und der Freiheit feiern, verübten türkische Staatssicherheitskräfte ein regelrechtes Massaker an der kurdischen Zivilbevölkerung mit mehreren Toten, dutzenden Verletzen und hunderten Festnahmen.
Die Jahres‐ und Quartalsberichte 2007/2008 des Menschenrechtsvereins (IHD), der Menschenrechtsstiftung (TIHV), Mazlum‐Der, Human Rights Watch (HRW) und amnesty international (ai) legen die Menschenrechtsverletzungen detailliert offen. Einige Zahlen und Fakten: 2006 starben 345 Kurden durch staatliche Gewalt, 2007 stieg die Zahl auf 424 (IHD). Trotz des Waffenstillstands der PKK ist eine enorme Zunahme der Anwendung von grundloser, tödlicher Gewalt sowohl bei den Routineaufgaben der Polizei, als auch beim Eingreifen gegen Demonstranten zu verzeichnen. Anstatt Untersuchungsverfahren dagegen einzuleiten, hat die Regierung das Anti‐Terror Gesetz geändert und den Sicherheitskräften das Recht auf direkten und unverzüglichen Einsatz von Waffen gegeben (HRW).
Die Türkei ist ein Land mit vielen Möglichkeiten und Quellen. Die Herrschenden der Türkei investieren diese jedoch bedauerlicherweise in den Krieg gegen das kurdische Volk. Auch die Einnahmen aus der Tourismusbranche fließen direkt in diesen Krieg.
Kann man in einem Land, in dem täglich neue Sicherheitszonen eingerichtet, permanent Militäroffensiven mit zehntausenden Soldaten durchgeführt und Lebensräume zerstört werden von Sicherheit reden?
• Nutzen Sie ihr grundlegendes Recht auf Urlaub nicht zu Ungunsten des Rechts auf Leben!
• Reisen Sie nicht in die Türkei, damit Kurdistan, das in allen heiligen Büchern als Paradies beschrieben wird, und seine tausende Jahre alte Geschichte nicht zerstört werden!
• Reisen Sie nicht in die Türkei, beteiligen Sie sich nicht mit Ihren Steuern am Krieg gegen das kurdische Volk!
Investieren Sie nicht in Krieg!
Seit mehr als 30 Jahren nun führt die türkische Regierung einen erbarmungslosen Krieg gegen das kurdische Volk. Die Bilanz: 35000 Tote, 4000 zerstörte Dörfer, 3 Millionen Flüchtlinge, tausende Morde sog. unbekannter Täter, tausende politische Gefangene, tausende Hektar verbrannter Wälder, tausende getötete Tiere.
Dem kurdischen Volk werden in der Türkei die grundlegenden Menschenrechte wie das Recht auf die eigene Identität und Sprache, aber auch das Recht auf Leben verwehrt. Der Staatsterror gegen die kurdische Bevölkerung ist insbesondere in der letzten Zeit intensiviert worden. Zum Internationalen Frauentag und zum Newroz‐ Fest, das die Kurden als Fest des Friedens und der Freiheit feiern, verübten türkische Staatssicherheitskräfte ein regelrechtes Massaker an der kurdischen Zivilbevölkerung mit mehreren Toten, dutzenden Verletzen und hunderten Festnahmen.
Die Jahres‐ und Quartalsberichte 2007/2008 des Menschenrechtsvereins (IHD), der Menschenrechtsstiftung (TIHV), Mazlum‐Der, Human Rights Watch (HRW) und amnesty international (ai) legen die Menschenrechtsverletzungen detailliert offen. Einige Zahlen und Fakten: 2006 starben 345 Kurden durch staatliche Gewalt, 2007 stieg die Zahl auf 424 (IHD). Trotz des Waffenstillstands der PKK ist eine enorme Zunahme der Anwendung von grundloser, tödlicher Gewalt sowohl bei den Routineaufgaben der Polizei, als auch beim Eingreifen gegen Demonstranten zu verzeichnen. Anstatt Untersuchungsverfahren dagegen einzuleiten, hat die Regierung das Anti‐Terror Gesetz geändert und den Sicherheitskräften das Recht auf direkten und unverzüglichen Einsatz von Waffen gegeben (HRW).
Die Türkei ist ein Land mit vielen Möglichkeiten und Quellen. Die Herrschenden der Türkei investieren diese jedoch bedauerlicherweise in den Krieg gegen das kurdische Volk. Auch die Einnahmen aus der Tourismusbranche fließen direkt in diesen Krieg.
Kann man in einem Land, in dem täglich neue Sicherheitszonen eingerichtet, permanent Militäroffensiven mit zehntausenden Soldaten durchgeführt und Lebensräume zerstört werden von Sicherheit reden?
• Nutzen Sie ihr grundlegendes Recht auf Urlaub nicht zu Ungunsten des Rechts auf Leben!
• Reisen Sie nicht in die Türkei, damit Kurdistan, das in allen heiligen Büchern als Paradies beschrieben wird, und seine tausende Jahre alte Geschichte nicht zerstört werden!
• Reisen Sie nicht in die Türkei, beteiligen Sie sich nicht mit Ihren Steuern am Krieg gegen das kurdische Volk!
Quelle: KON‐KURD, Konföderation der kurdischen Vereine in Europa e.V.